Linsen auf den EXPERIMENTDAYS 2017

Wir stellen unser Projekt vor!

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen unseren Stand auf der Wohnprojektbörse der EXPERIMENTDAYS 2017 zu besuchen.

Wann? Am Samstag, den 13.05.2017 von 10.00 bis 16.00 Uhr

Wo? Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin Konferenzsaal
Hiroshimastraße 17, Haus 1
10785 Berlin-Tiergarten

Wir freuen uns.

http://experimentdays.de/2017/wohnprojekteborse/

Jetzt erst recht: Solidarität statt Verteilungskampf!

Es ist geschafft! Die bisher anspruchsvollste Hürde im Verfahren ist genommen. Wir haben den richtigen Punkt erwischt und hui, kraftvoll und anmutig zogen wir im perfekten Bogen über die Hürde hinweg!

Von wegen … Es war ein Kampf und manchmal auch ein Krampf, mit den formalen und inhaltlichen Anforderungen in der zweiten Verfahrensstufe klarzukommen.

Für Menschen, die sich nicht seit Jahren in der Bau- und Ausschreibungsbranche bewegen, ging es in dieser Phase des Verfahrens zunächst einmal ums Dechiffrieren der Unterlagen, ums Übersetzen und Verstehen. Mit Schwarmverstand, gutem Willen und fachkundiger Beratung ist uns dies gelungen. So manche Erkenntnis hätten wir uns in diesem Prozess gerne erspart. Zu oft zeigten sich im Detail – wie im Großen und Ganzen auch – die Grundwidersprüche des Verfahrens. Mit ihnen galt es einen konstruktiven Umgang zu finden. Oder hinzuschmeißen, so wie es manche Mitbewerber*innen gut begründet getan haben.

Bei allen Widrigkeiten hat sich in unserem Fall jedoch eine positive Dynamik durchgesetzt. Wir vermuten, dass die BIM (Berliner Immobilienmanagement GmbH) eine ausgeklügelte Strategie verfolgt und ihre Verfahren in einer Weise anlegt, die bei den Bewerber*innen eine besondere Gruppendynamik hervorrufen soll. In unserem Fall war die BIM sehr erfolgreich –  das gemeinsame Ringen mit der schwierigen Aufgabe war ein gutes Teambuilding und führte bei uns zu der Haltung:  „Jetzt erst recht!“

Wir haben uns unter Druck besser kennen und schätzen gelernt und ein Konzept entwickelt, das uns trotz diverser Kompromisse überzeugt und von dem wir uns wünschen, dass es Wirklichkeit wird.  Unser tolles Haus mit seinem sozialen Ansatz, dem Teilen von Gemeinschaftsfläche, den guten und sinnvollen Ideen für das Erdgeschoss und für den Kiez rund ums Südkreuz darf nicht ein bloßer Traum bleiben.

In der Nacht vor Konzeptabgabe liefen die Drucker heiß

Einen wesentlichen Anteil am Ergebnis und dem konstruktiven Verlauf der Konzeptentwicklung hatte unser Architekt*innenteam. Ihnen ist ein überaus innovativer und ökonomischer Bauentwurf gelungen, der unseren Bedürfnissen, Wünschen und Möglichkeiten stark entspricht.

Im Spannungsfeld zwischen sozialem Anspruch, Nachhaltigkeit und Kostendruck haben wir gemeinsam Lösungen entwickelt, die weit mehr als faule Kompromisse sind. Dennoch: Der immense Kostendruck, der durch das Vertragswerk und die Anforderungen der BIM gegeben ist, lässt sich bei noch so viel Kreativität und Findigkeit kaum abmildern. Dieses Problem besteht fort.

Nichtsdestotrotz freuen wir uns über die vereinbarten Kooperationen mit verschiedenen Trägern und Organisationen. Nicht nur für Mieter*innen stellen die zunehmende Raumnot und die steigenden Mieten in Berlin ein großes Problem dar. Auch soziale und kulturelle Projekte und Einrichtungen sind betroffen.

Mit diesen Kooperationen stellen wir uns gegen Konkurrenz und aufziehende Verteilungskämpfe. Unser Motto „Diversität & Solidarität = Linsenität“ schließt nicht nur die zukünftigen Bewohner*innen ein, sondern potenziell alle in Kiez und Stadt. Auch wir freuen uns über solidarischen Zuspruch. Dazu braucht es neben finanzieller Unterstützung die Bereitschaft vonseiten der Politik und der BIM, Kompromisse zu machen und ein gutes Konzept, das zeigt, wohin es in Berlin stadtpolitisch gehen könnte, nicht an starren Vorgaben scheitern zu lassen. Lasst uns unseren Linsentraum verwirklichen!

 

fh

Soliparty: kommt tanzen!

Wir laden euch ein, uns und unser Projekt kennenzulernen, und in der Entstehungsphase zu unterstützen. Gemeinsam wollen wir ein soziales und selbstverwaltetes Wohnen in der Stadt ermöglichen. Unser neues Haus wird mit dem Mietshäuser Syndikat für immer dem Immobilienmarkt entzogen.

Klingt super, oder? Also kommt, trinkt, tanzt und bringt eure Freund*innen mit, damit sie das auch tun können. Im Keller wird es Cocktails und Techno geben, oben mehr Hip Hop und Downtempo zu Bier und Mate.

Samstag, 11. März, Musik ab 22:00
K9
Kinzigstr. 9, 10247 Berlin
(Karte)

Line-Up:

KŒR (Nachtasyl/Berlin)
Yves Eden (Berlin)
01100110 (Berlin)

Außerdem ein ganz besonderes Set an der Bar!

solipartyk9

Unsere zweite Pressemitteilung: wie sozial ist das Konzeptverfahren aufgestellt?

Berlin, 5.2.2017

Pressemitteilung zum Stadtquartier Schöneberger Linse:

Das Konzeptverfahren für Grundstücke in der Nähe des Bahnhofs Südkreuz geht in die zweite Phase – taugt es als Mittel zu einer sozialen Neubaupolitik in Berlin?

Das LINSE Hausprojekt stellt sich dem Verfahren und versucht das eigentlich Unmögliche.

WER WIR SIND?

Wir, das LINSE Hausprojekt, haben uns für ein Grundstück im Rahmen des Konzeptverfahrens beworben und wollen ein Haus neu bauen mit:

  • Gemeinwohlorientiertem Gewerbe im Erdgeschoss

  • Niedrigen Mieten, über die zeitliche Befristung einer Wohnungsbauförderung hinaus
    und für möglichst alle Mieter*innen im Haus

  • Selbstverwaltung durch die Mieter*innen

  • Schutz gegen Rückumwandlung in Eigentum

  • Innovativen Ideen und Input für künftige Neubauten in Berlin

Finanzieren und verwalten möchten wir unser Haus mithilfe des Modells des Mietshäuser Syndikats. Ein bewährtes Konzept, das auf Selbstverwaltung und Solidarität auch zwischen den Hausprojekten bundesweit setzt (http://www.syndikat.org/de).

Damit bieten wir eine Alternative zum renditegetriebenen Wohnungsneubau und wollen uns ganz praktisch in die Diskussion um eine neue Mieten- und Neubaupolitik in Berlin einmischen.

WIE HILFREICH IST DABEI DAS INSTRUMENT KONZEPTVERFAHREN?

Als LINSE Hausprojekt haben wir die zweite Stufe des Konzeptverfahrens erreicht und entwickeln jetzt unser konkretes Konzept für das Grundstück.

Dabei gibt es etliche Hürden zu überwinden, um ein soziales und nachhaltiges Angebot für Mieter*innen und den Kiez zu erarbeiten.

> Die Berliner Förderregelungen für Wohnraum, der für WBS-Berechtigte zur Verfügung gestellt wird, führen automatisch dazu, dass Mieter*innen ohne WBS-Anspruch eine relativ hohe Miete bezahlen.

> Es gibt im Konzeptverfahren keine verlässlichen und mittelfristig vorhersehbaren Abläufe, was Deadlines und Anforderungen betrifft, – das verlangt von Bewerber*innen, die nicht als finanz- und personalstarke Immobilienfirma aufgestellt sind, ein außergewöhnlich hohes Maß an Engagement und Flexibilität.

> In Berlin dürfen landeseigene Grundstücke nach wie vor nicht unter dem Verkehrswert verkauft werden, was die Mietpreisgestaltung negativ beeinflusst.

Mit anderen Worten: Es braucht (teure) professionelle und flexible Abläufe im Laufe des Verfahrens aufseiten der Bewerber*innen, die zudem allein für das Grundstück viel Geld in die Hand nehmen müssen und zugleich sozial, kiezstabilisierend und innovativ wirken sollen – das ist und bleibt ein Widerspruch. Auch die Vorkosten, die unabhängig vom Ausgang des Verfahrens zu bezahlen sind, bilden eine hohe Hürde.

Aber wir geben nicht auf: In der Seumestraße ist es Mieter*innen kürzlich gelungen, ihr Haus in Kooperation mit dem Mietshäuser Syndikat zu erwerben. Auch wir lassen uns unseren Traum vom gemeinsamen und solidarischen Wohnen nicht nehmen. Bei unserem Neubauprojekt für ca. 90 Menschen werden wir allerdings nur erfolgreich sein, wenn wir auf Solidarität von vielen Menschen setzen können, die uns mit Darlehen und Engagement unterstützen!

Mehr Info: www.schoeneberger-linse.de
Kontakt: info@schoeneberger-linse.de

Wir freuen uns auf Interviewanfragen!

Hürde genommen. Es geht weiter.

Kurz vor Weihnachten war es plötzlich so weit. Das Verfahren erwachte aus tiefem Schlaf und brachte frohe Kunde: Alle Gruppen, die auf dem Baufeld 08 ein Projekt nach dem Mietshäuser Syndikats-Modell anstreben, waren eine Runde weiter.

Hurra, die erste Hürde ist genommen! Wie aber weiter?

Bei aller Freude über das verfrühte Weihnachtsgeschenk stellte sich schnell auch Ernüchterung ein. Knapp drei Monate Zeit, der Start zwischen den Jahren eher suboptimal gelegen und inhaltlich weiter hohe Anforderungen, Widersprüche und Unwägbarkeiten. Eine kostenintensive Detailplanung, soziale und ökologische Ansprüche bei gleichzeitig hoher Gewichtung des Kaufpreises und das ganze Paket bis zum Ende komplett unter Vorbehalt.

Also alles wie gehabt, ein Parcours, der nur auf Sicht zu fahren ist, und eine Veranstalterin, die zu jeder Zeit das Rennen abpfeifen kann.

Die Projekte und Initiativen des Mietshäuser Syndikats teilen ein Selbstverständnis, das einerseits auf Solidarität und andererseits auf großen individuellen Spielräumen und einem hohen Maß an Pragmatismus beruht. Interne Verteilungskämpfe werden vermieden; was möglich erscheint, wird ressourcenorientiert angegangen. So gärte über den Jahreswechsel die Frage, lässt sich unter diesen Prämissen ein Konzeptwettbewerb dieser Machart bestreiten? Und wenn ja, wie?

Der anbrechende Januar brachte Temperaturen um den Gefrierpunkt, kühle Köpfe und am Ende Klarheit. Die beteiligten Gruppen trafen sich zu Beratung und Austausch. Trotz allgemeiner Freude über den synchron durchgeführten Sprung über die erste Hürde setzte sich schnell die Einsicht durch, dass es wenig konstruktiv wäre, parallel und damit in Konkurrenz zueinander weiterzumachen.

Der gemeinsame Beschluss lautet daher: INES e. V. wird das Feld überlassen, die anderen ziehen sich zurück.

Zwei große Hoffnungen sind hiermit verknüpft. Erstens, dass INES den Wettbewerb gewinnt und damit zeigt, dass Projekte dieser Größenordnung und mit diesem Schwierigkeitsgrad von Mietshäuser Syndikats-Gruppen zu stemmen sind. Und zweitens, dass es bald wieder Verfahren geben wird, die unter den neuen politischen Rahmenbedingungen endlich fair und transparent sein werden.

INES wird das Verfahren rocken und das LINSE HAUSPROJEKT ans Ziel bringen. Dies kann aber nur mit breiter und nachhaltiger Unterstützung gelingen. Wer eine solidarische und soziale Stadt von unten möchte, hat hier die Möglichkeit, konkret etwas dafür zu tun. Support Welcome. (fh)

Linsen mit Milch und Käse – oder neu gemischte Karten?

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Wirklich überraschend ist es nicht – das Konzeptverfahren kommt ins Stocken. Die zweite Verfahrensstufe zur „Schöneberger Linse“ startet in nicht absehbarer Zeit. Bevor es weitergehen kann, sieht das zuständige Berliner Immobilienmanagement (BIM) noch weiteren Prüfungsbedarf.

Die Bewerber*innen können wieder raus aus den Startblöcken. Beine ausschütteln, locker machen, jetzt nicht verkrampfen, den Kopf freimachen.

Fokussieren und auf die eigenen Stärken vertrauen bringt in diesem Fall aber leider nicht viel. Wer sich auf das Rennen „Konzeptverfahren in Berlin“ einlässt, kann sich zu keiner Zeit darauf verlassen, die zu bewältigende Strecke zu kennen, sie mal eben im Kopf durchgehen zu können. Auch nach dem Startschuss wird im Hintergrund an Streckenführung und Grundkonzept gebastelt. Wer sich auf Sprint einstellt, hat gleich verloren; es geht um Langstrecke, Hindernislauf und immer wieder um plötzlich auftauchende Hürden, das Ganze gerne auch mal auf Marathondistanz.

Auch nach Jahren stadtpolitischer Auseinandersetzungen auf Straßen und an runden Tischen bleibt der Eindruck bestehen, dass sich die Liegenschaftspolitik zwar in einem andauernden Reformierungsprozess befindet, die eigentlichen Weichenstellungen und Entscheidungen aber weiterhin in Hinterzimmern und Kungelrunden stattfinden bzw. gefällt werden. Wenn es um Liegenschaften geht, bleibt die Berliner Politik so transparent wie ein Glas Milch.

Abgesehen vom Ärgernis eines milchigen Politikverständnisses, mag die aktuelle Verzögerung aber Gründe haben, die sich positiv auswirken könnten. Es ist nicht abwegig, zu vermuten, dass die gegenwärtigen Koalitionsverhandlungen ihren Teil zum Stocken des Prozesses beitragen. Die Karten im Hinterzimmer werden gerade neu gemischt.
Auch hinsichtlich der Stadtentwicklungspolitik? Es macht wenig Sinn an dieser Stelle über Personalien zu spekulieren. Festzuhalten ist dennoch, dass einige der zukünftigen Entscheidungsträger*innen für deutlich andere Akzentuierungen in der Stadtpolitik stehen.

Wäre es nicht gerade jetzt an der Zeit, auf die Webfehler und Widersprüche dieses und bereits durchgeführter Konzeptverfahren hinzuweisen?
Warum sind Verwaltung und Politik nicht in der Lage oder Willens, ein Verfahren durchzuführen, bei dem für alle Beteiligten von Beginn bis zum Ende klar ist, was en detail erwartet wird? Wieso werden soziale und kulturelle Ziele formuliert, die durch die starke Gewichtung des Kaufpreises konterkariert werden? Warum fehlen konkrete Bewertungskriterien, die die allgemein gehaltenen Formulierungen über stadtpolitische Ziele wie stärkere Nutzungsbindung, Bevorzugung von gemeinwohlorientierten Konzepten, Kiezbezug, soziale Mischung, Barrierefreiheit, lange Mietpreisbindung, Mieter*innenmitbestimmung, Transparenz, etc. pp., auch Wirklichkeit werden lassen?

Es würde einer neuen Regierung mit anderen stadtpolitischen Zielsetzungen und Priorisierungen gut zu Gesicht stehen, wenn einmal das Gegenteil vom Gewohnten passieren würde: Statt zusätzliche Hindernisse und Hürden in einem Konzeptverfahren aufzubauen, könnten vorhandene abgebaut und Widersprüche abgeräumt werden.

Im Augenblick müssen sich die Bewerber*innen im Konzeptverfahren mit undurchsichtig-milchiger Politik herumschlagen, die auch noch ins Stocken kommt. Wenn Milch stockt, flockt sie auf und verklumpt, Käse entsteht. Stadtpolitisch wurde in Berlin in den letzten Jahrzehnten viel produziert, das zum Himmel stinkt. Es ist Zeit, Abschied von der Milch zu nehmen, bevor diese endgültig sauer wird. (fh)

Projektfinanzierung in Zeiten des Kleinanlegerschutzgesetzes

Das Haus, das wir auf der Schöneberger Linse bauen wollen, soll in vielerlei Hinsicht ein Gegenentwurf sein, sowohl zu den Luxusappartements und Loftwohnungen, die zur Zeit z.B. prominent um öffentliche Grünanlagen entstehen, als auch zum Wohnungsbau von der Stange, den die Landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften praktizieren.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die konsequente Umsetzung des Konzeptes der Mietwohnung. Um einzuziehen muss kein Eigenkapital investiert und kein Genossenschaftsanteil gezeichnet werden. Rund 3/4 des Gesamtinvestitionsvolumens wird über einen Bankkredit, KfW- und Neubauförderung gedeckt, das restliche Viertel leihen wir uns als Nachrangdarlehen, direkt von Privatpersonen als Direktkredite.

In Folge der Prokon-Pleite wurde im Juli 2015 das Kleinanlegerschutzgesetz erlassen. Es soll verhindern, dass Privatpersonen ihr Geld schlecht informiert in womöglich hochriskante Anlageformen investieren.

Das Kleinanlegerschutzgesetz verpflichtet Projekte, die Geld von Privatpersonen einwerben, die Risiken der Geldanlage klar zu benennen. Dabei unterscheidet es zwischen Art und Größe des Projektes. Projekte die mehr als 2.500.000€ als Direktkredite einwerben wollen, müssen jährlich einen Prospekt herausbringen, der ausführlich über deren wirtschaftliche Lage informiert. Die Herstellung eines solchen Prospektes kostet ca. 30.000€, ein Betrag den z.B. wir in einer so frühen Projektphase nicht aufbringen können.

Kleinere Projekte wie unseres sind von der Prospektpflicht ausgenommen. Sie können Direktkredite entweder innerhalb einer Bagatellgrenze einwerben, oder, sofern sie eine gemeinnüztige, kirchliche oder soziale Zielsetzung haben, ein Vermögensinformationsblatt bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) hinterlegen.

Erst wenn wir den Zuschlag für eines der Grundstücke auf der Schöneberger Linse erhalten haben, können wir dort ein Haus bauen, bezahlbare Mieten einnehmen und davon Zins und Tilgung zahlen. Bis dahin können Sie uns aber bereits mit Direktkreditzusagen unterstützen. Diese müssen wir bei der Bank vorlegen, um dort ein Darlehen zu erhalten. Detaillierte Informationen finden Sie bei Finanzierung.

Teilgenommen!

Am letzten Freitag war es soweit: Wir haben unsere Bewerbungen für die erste Verfahrensstufe im Konzeptverfahren um die Schöneberger Linse eingereicht. Insgesamt haben sich in den vergangenen acht Wochen fünf Hausprojektinitiativen im Mietshäuser Syndikat daran gemacht, ihre Leistungsfähigkeit zur Realisierung eines Hauprojekts im Herzen von Berlin unter Beweis zu stellen. Hier beim gegenseitigen Gegenlesen im Prinzessinnengarten (einem wunderschönen, aber leider nicht langfristig gesicherten Freiraum in Berlin).

PGaerten-review

Gefordert wurden neben rein verfahrensrechtlichen Formalitäten auch eine Reihe von inhaltlichen Angaben. Da wir alle unsere Hausprojekte im Mietshäuser Syndikat realisieren wollen, bot es sich an, zu kooperieren. Wir haben zusammen Finanzierungspläne erstellt, Konzeptideen ausformuliert und unsere Organisationsform illustriert. Die detaillierte Prüfung unserer Unterlagen ergab, dass sie vollständig waren und so fuhren wir mit dem Rad den knappen Kilometer zum Sitz der BIM an der Warschauer Straße. Die Drehtür war zwar bereits verrammelt, doch eine freundliche Mitarbeiterin öffnete uns eine Seitentür und versah unsere Unterlagen mit einem Posteingangsstempel.

bim-abgabe

Für uns heißt es jetzt weiterarbeiten. Denn wir wollen gut vorbereitet in die nächste Verfahrensstufe starten.